Véronique Sina, M.A. (Medienwissenschaftlerin)

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Seminare

Comics im intermedialen Kontext

Institut für Medienwissenschaft, Ruhr-Universität Bochum
WS 2010/2011

Blockveranstaltung (2st)
!!Max. Teilnehmerzahl: 30!!
(Gegenstandsmodul: Printmedien / Systematisches Modul: Ästhetik & Technik)

Termine:

„Immer und zu jeder Zeit hat der Comic seine Welten auch anderen Medien zur Verfügung gestellt.“ (Knigge 1996, 316)

Wie das oben aufgeführte Zitat des Comicforschers Andreas C. Knigge deutlicht macht, ist der Comic seit jeher intermediale Verbindungen mit anderen Medien/medialen Formen eingegangen. So verbindet den modernen Comic seit seiner Geburtsstunde im Jahr 1895 u.a. eine langjährige und andauernde Korrelationsgeschichte mit dem Medium Film. Aber auch andere Medien, wie z.B. das Fernsehen, haben sich im Lauf der Zeit immer wieder vom Comic inspirieren lassen. Gleichzeitig wurde der Comic selbst im Lauf seiner Entwicklung sowohl auf der inhaltlichen als auch auf der formal-ästhetischen Ebene regelmäßig von anderen Medien beeinflusst. Im Zeitalter der medialen Konvergenz sowie Remedialisierung sieht sich die Comicforschung zudem mit der Frage konfrontiert, wie der Einsatz digitaler Medien die Form bzw. Ästhetik des Comics verändert und prägt. Ziel des Seminars ist es, den Comic im Hinblick auf seinen intermedialen Kontext – also im Hinblick auf die Frage nach dem Comic in den Medien und den Medien im Comic – zu untersuchen. Aufgrund der Integration von Text und Bild stellt der Comic bereits in seiner grundlegenden Beschaffenheit ein intermediales Phänomen dar. Daher soll nicht nur das intermediale Potential des Comics im Verbund mit anderen Medien, sondern auch der intermediale Charakter des Comics selbst analysiert werden. Schließlich soll ein weiterer Schwerpunkt des Seminars in der medialen Selbstreferentialität des Comics liegen.

Eine Textauswahl wird zur Verfügung gestellt.
Das Seminar ist auf 30 TeilnehmerInnen beschränkt.

Aus organisatorischen Gründen möchte ich alle interessierten Studierenden neben der obligatorischen Anmeldung über VSPL, zusätzlich um eine formlose persönliche Anmeldung bis zum 01.10.2010 an veronique.sina@rub.de bitten!
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Comics – Die Neunte Kunst

Institut für Medienwissenschaft, Ruhr-Universität Bochum
WS 2009/2010

2st., Fr. 10-12, GB 03/42
!!Max. Teilnehmerzahl: 25!!
(Gegenstandsmodul: Printmedien / Systematisches Modul: Ästhetik & Technik)

Den Vorwurf triviale Bildliteratur zu sein und sich ausschließlich an ein jugendliches Publikum zu richten hat die »Neunte Kunst« bereits lange hinter sich gelassen. So konnten z.B. interessierte Besucher im Frühjahr 2009 im Pariser Louvre eine Sonderaustellung mit dem Titel Le Petit Dessein – The Louvre Invites the Comics bewundern. Neben Frankreich und Belgien können u.a. Italien, Japan, die USA sowie Deutschland auf eine umfangreiche Kulturgeschichte des Comics zurückgreifen. Dementsprechend hat auch die Comicforschung in den letzten Jahren sowohl im deutschen als auch im internationalen medienwissenschaftlichen Diskurs zunehmend an Bedeutung gewonnen. Hier wird der Comic im Allgemeinen als hybride bzw. sequentielle Kunstform bezeichnet, die eine ganz bestimmte Form der Ästhetik besitzt und sich einer spezifischen Sprache bedient.

Im Rahmen des Seminars soll zunächst eine Definition für das Phänomen Comic erarbeitet werden. Darüber hinaus beschäftigt sich die Veranstaltung u.a. mit den verschiedenen Erscheinungsformen, der Geschichte und den formal-ästhetischen Merkmalen des Mediums. In kleineren Arbeitsgruppen werden zudem einzelne Themenbereiche hinsichtlich spezifischer Fragestellungen selbstständig von den Studierenden analysiert und präsentiert.

Eine Textauswahl wird zur Verfügung gestellt.
Das Seminar ist auf 25 TeilnehmerInnen beschränkt.
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