Seminare
Comics – Intermedial & Interdisziplinär
Institut für Medienwissenschaft, Ruhr-Universität Bochum
WS 2011/2012
Blockveranstaltung (2st)
!!Max. Teilnehmerzahl: 30!!
(Gegenstandsmodul: Printmedien / Systematisches Modul: Theorien & Methoden)
Seminarleitung:
Christian Bachmann / Lars Banhold / Véronique Sina
Termin Einführungsveranstaltung
Freitag 21.10.2011 / 16-18h in GABF 04/413
Blocktermine:
- Freitag, 18.11.2011 / 10-16h in GABF 04/611
- Samstag, 19.11.2011 / 10-16h in in GABF 04/413
Termine Comic-Symposium (!!Anwesenheitspflicht!!):
- Situation Kunst – Freitag, 09.12.2011/ ca. 10-18h
- Situation Kunst – Samstag, 10.12.2011 / ca. 10-16h
Der Comic bewegt sich als Medium seit jeher in einem Grenzbereich. Das zeigt sich nicht zuletzt in der langjährigen Uneinigkeit, ob er als Forschungsobjekt in den Bereich der Literaturwissenschaft oder der Kunstgeschichte gehört – oder als visuelle, szenische Erzählform gar bis ins Fachgebiet der Filmwissenschaften reicht. Hat sich zwar nun seit längerem eine eigene interdisziplinäre Comicforschung etabliert, expandiert in den letzten Jahren die intermediale Ausdehnung des Comics enorm: die stetig wachsende Zahl von Comicverfilmungen, vollständige Comicerzählungen auf Kleidungsstücken, Otakus, die Elemente aus Mangas in ihren reellen Alltag transferieren, Motion- und Webcomics stellen nur die Spitze des Eisbergs dar.
Das Blockseminar wird begleitend zu einem zweitägigen Comic-Symposium angeboten, welches in Kooperation mit dem Institut für Medienwissenschaft, dem Lehrstuhl für Vergleichende Literaturwissenschaft sowie dem Englischen Seminar organisiert wird. Das Seminar will als Erweiterung des gleichnamigen Symposiums an der Ruhr-Universität Studierenden die Gelegenheit geben, direkten Einblick in den Forschungsdiskurs zu erhalten und sich in interdisziplinäre Arbeitsweisen einzuarbeiten. Hierfür werden Grundlagen der Comicforschung vermittelt und die Studierenden so auf den obligatorischen Besuch des Symposiums vorbereitet.
Eine Textauswahl wird zur Verfügung gestellt.
Anmeldung:
Die Anmeldung für das Seminar erfolgt via VSPL.
Das Seminar ist auf 30 Teilnehmer_innen beschränkt.
Studierende der Medienwissenschaft können sich ab sofort über VSPL für das Blockseminar anmelden!
Bitte beachten Sie:
Für das Studienfach Medienwissenschaft läuft das Seminar nicht wie bisher im Vorlesungsverzeichnis angekündigt unter der LV-Nr. 050 334, sondern unter der LV-Nr. 051 709.
Weitere Informationen finden Sie unter: www.comic-symposium.de
Comics im intermedialen Kontext
Institut für Medienwissenschaft, Ruhr-Universität Bochum
WS 2010/2011
Blockveranstaltung (2st)
!!Max. Teilnehmerzahl: 30!!
(Gegenstandsmodul: Printmedien / Systematisches Modul: Ästhetik & Technik)
Termine:
- GA 1/153 – Freitag, 22.10.2010 / 10-12h - Einführungsveranstaltung (!!Anwesenheitspflicht!!)
- GA 1/153 – Freitag, 26.11.2010 / 10-18h
- GA 1/153 – Samstag, 27.11.2010 / 10-16h
- GA 1/153 – Freitag, 17.12.2010 / 10-18h
- GA 1/153 – Samstag, 18.12.2010 / 10-16h
„Immer und zu jeder Zeit hat der Comic seine Welten auch anderen Medien zur Verfügung gestellt.“ (Knigge 1996, 316)
Wie das oben aufgeführte Zitat des Comicforschers Andreas C. Knigge deutlicht macht, ist der Comic seit jeher intermediale Verbindungen mit anderen Medien/medialen Formen eingegangen. So verbindet den modernen Comic seit seiner Geburtsstunde im Jahr 1895 u.a. eine langjährige und andauernde Korrelationsgeschichte mit dem Medium Film. Aber auch andere Medien, wie z.B. das Fernsehen, haben sich im Lauf der Zeit immer wieder vom Comic inspirieren lassen. Gleichzeitig wurde der Comic selbst im Lauf seiner Entwicklung sowohl auf der inhaltlichen als auch auf der formal-ästhetischen Ebene regelmäßig von anderen Medien beeinflusst. Im Zeitalter der medialen Konvergenz sowie Remedialisierung sieht sich die Comicforschung zudem mit der Frage konfrontiert, wie der Einsatz digitaler Medien die Form bzw. Ästhetik des Comics verändert und prägt. Ziel des Seminars ist es, den Comic im Hinblick auf seinen intermedialen Kontext – also im Hinblick auf die Frage nach dem Comic in den Medien und den Medien im Comic – zu untersuchen. Aufgrund der Integration von Text und Bild stellt der Comic bereits in seiner grundlegenden Beschaffenheit ein intermediales Phänomen dar. Daher soll nicht nur das intermediale Potential des Comics im Verbund mit anderen Medien, sondern auch der intermediale Charakter des Comics selbst analysiert werden. Schließlich soll ein weiterer Schwerpunkt des Seminars in der medialen Selbstreferentialität des Comics liegen.
Eine Textauswahl wird zur Verfügung gestellt.
Das Seminar ist auf 30 TeilnehmerInnen beschränkt.
Aus organisatorischen Gründen möchte ich alle interessierten Studierenden neben der obligatorischen Anmeldung über VSPL, zusätzlich um eine formlose persönliche Anmeldung bis zum 01.10.2010 an veronique.sina@rub.de bitten!
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Comics – Die Neunte Kunst
Institut für Medienwissenschaft, Ruhr-Universität Bochum
WS 2009/2010
2st., Fr. 10-12, GB 03/42
!!Max. Teilnehmerzahl: 25!!
(Gegenstandsmodul: Printmedien / Systematisches Modul: Ästhetik & Technik)
Den Vorwurf triviale Bildliteratur zu sein und sich ausschließlich an ein jugendliches Publikum zu richten hat die »Neunte Kunst« bereits lange hinter sich gelassen. So konnten z.B. interessierte Besucher im Frühjahr 2009 im Pariser Louvre eine Sonderaustellung mit dem Titel Le Petit Dessein – The Louvre Invites the Comics bewundern. Neben Frankreich und Belgien können u.a. Italien, Japan, die USA sowie Deutschland auf eine umfangreiche Kulturgeschichte des Comics zurückgreifen. Dementsprechend hat auch die Comicforschung in den letzten Jahren sowohl im deutschen als auch im internationalen medienwissenschaftlichen Diskurs zunehmend an Bedeutung gewonnen. Hier wird der Comic im Allgemeinen als hybride bzw. sequentielle Kunstform bezeichnet, die eine ganz bestimmte Form der Ästhetik besitzt und sich einer spezifischen Sprache bedient.
Im Rahmen des Seminars soll zunächst eine Definition für das Phänomen Comic erarbeitet werden. Darüber hinaus beschäftigt sich die Veranstaltung u.a. mit den verschiedenen Erscheinungsformen, der Geschichte und den formal-ästhetischen Merkmalen des Mediums. In kleineren Arbeitsgruppen werden zudem einzelne Themenbereiche hinsichtlich spezifischer Fragestellungen selbstständig von den Studierenden analysiert und präsentiert.
Eine Textauswahl wird zur Verfügung gestellt.
Das Seminar ist auf 25 TeilnehmerInnen beschränkt.
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